Das Schnittmodell dieses Fahrgestelles, eines Skoda Popular Chassis von 1934, zeigt einige damals sehr moderne Besonderheiten, wie den Zentralrohrrahmen (ein großes Rohr im Zentrum des Fahrzeuges nimmt alle Kräfte auf) und die so genannte Transaxle Bauweise. Bei dieser Bauweise befindet sich der Motor und hier auch die Kupplung vorn im Fahrzeug und das Getriebe samt Differential ist hinten montiert. Dies ergibt eine gute Gewichtsverteilung des Autos. Im Zentralrohrrahmen dreht sich auch die Kardanwelle und zwar mit Motordrehzahl. Vorne am Zentralrohrrahmen befindet sich ein geteilter Rahmen aus offenen U-Profilen, der den Motor und die weiteren Aggregate aufnimmt. Diese Rahmenbauweise wurde selten verwendet, obwohl sie den Karosseriekonstrukteuren große Freiheiten ermöglichte. Sie mussten nicht die oft schweren und großen Kastenrahmen in ihren Karosserien unterbringen. Rechts und links vom Zentralrohr konnten sie sehr frei gestalten. Diese 3 frei gestellten Fotos zeigen das Schnitt-Modell aus verschiedenen Blickwinkeln.
